Die Armenische Legion war eine Einheit der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, der vor allem Armenier aus der Sowjetunion angehörten.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Armenische Legion am 4. Juli 1942 von der Wehrmacht auf dem Truppenübungsplatz Mitte bei Radom im Generalgouvernement Polen aus dem Dulag 127 (Pulawy) aufgestellt. Ihr gehörten über 33.000 Soldaten an, die in mehreren Bataillonen dienten. Hinzu kam deutsches Rahmenpersonal.
Kommandeur war der armenische General Drastamat Kanajan. Ihm war ein deutscher Führungsstab zur Seite gestellt, der dem Kommando der Ostlegionen unterstellt war.
Am 2. Juni 1943 wurde die Armenische Legion für die Aufstellung der neu aufgestellten 162. Turkmenischen Division verwendet.