Arnaldo Otegi Mondragon (* 6. Juli 1958 in Elgoibar, Provinz Guipúzcoa, Spanien) ist ein baskischer Politiker. In seiner Jugend war er Mitglied der baskischen Untergrundorganisation ETA. Seit 2017 ist er Hauptkoordinator (coordinador general) des linksnationalistischen Parteienverbands EH Bildu.[1] Otegi ist eine der umstrittensten Figuren der spanischen Politik; trotz seiner früheren Zugehörigkeit zu ETA beeinflusste er das Ende der Gewalt im Baskenland maßgeblich – mit einem ersten Waffenstillstand 1998,[2] dann 2011 und letztlich durch die Auflösung der Organisation im Mai 2018,[3] auf die er hingewirkt hatte.[4][5] Otegi hat insgesamt fünf Haftstrafen und 14 Jahre im Gefängnis verbüßt;[6] der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied in zwei Fällen zu seinen Gunsten.[7][8]
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