Charles Edward Merriam (* 15. November 1874 in Hopkinton, Iowa; † 8. Januar 1953 in Rockville, Maryland) war ein Professor für Politikwissenschaft an der Universität Chicago und Mitbegründer des – streng individualistisch vorgehenden – behavioristischen Forschungsansatzes, auch Behavioralismus genannt. Er wird auch zur sogenannten Chicago School gerechnet.
1924/25 amtierte Merriam als Präsident der American Political Science Association (APSA).[1] 1932 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences und 1935 in die American Philosophical Society[2] gewählt. Er war Berater der amerikanischen Präsidenten Herbert Hoover und Franklin D. Roosevelt.