Die satanischen Verse

Die satanischen Verse (englischer Originaltitel The Satanic Verses) ist ein Roman des Schriftstellers Salman Rushdie, der von indisch-muslimischen Immigranten in Großbritannien handelt und teilweise vom Leben des islamischen Propheten Mohammed inspiriert ist. Das Erscheinen des Buches am 26. September 1988 im Verlag Viking Press löste eine Reihe von Protesten und Gewalttaten von fundamentalistischen Muslimen aus. Der iranische „Oberste Führer“ Chomeini rief am 14. Februar 1989 mittels einer Fatwa alle Muslime auf, Rushdie zu töten.[1] Von iranischen Organisationen wurde daraufhin ein Kopfgeld auf Rushdie ausgesetzt, das im Lauf der Jahrzehnte auf 4 Millionen US-Dollar erhöht wurde. Bei Angriffen auf Übersetzer des Werkes wurden 38 Menschen getötet und zahlreiche schwer verletzt. Rushdie selbst überlebte 2022 einen Anschlag nur knapp.

  1. Eine Rushdie-Chronik. In: taz. 26. Mai 1989, abgerufen am 9. März 2020.

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