Ein Elektrophor ist eine Form von historischer Influenzmaschine und dient zur Trennung elektrischer Ladungen und zur Erzeugung hoher elektrischer Spannungen mit Hilfe der Influenz. Die Bezeichnung Elektrophor leitet sich vom griechischen elektron = Bernstein (als Prototyp des Trägers von Reibungselektrizität) und pherein = tragen ab. Ein solches Gerät wurde erstmals 1762 von Johan Carl Wilcke beschrieben.
Diese und ähnliche Arten der Ladungstrennung und die Erzeugung einer elektrischen Spannung waren die Grundlage der frühen Elektrizitätsforschung im 18. Jahrhundert, wie sie maßgeblich von Alessandro Volta betrieben wurde, der 1775 ebenfalls einen brauchbaren Elektrophor konstruierte. Der Göttinger Gelehrte Georg Christoph Lichtenberg baute im selben Jahrhundert große Elektrophore mit bis zu 2,5 m Durchmesser, die Funkenüberschläge über 70 Zentimeter ermöglichten.[1]
<ref>
-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen elementa1.