Der eliminative Materialismus oder Eliminativismus ist eine Anschauung innerhalb der Philosophie des Geistes. Die zentrale These ist, dass alles Mentale (auf den Geist bezogene Substanzen, Eigenschaften, Zustände und Ereignisse) nicht existiert.[1] Mentales wird auf eine Stufe mit beispielsweise dem Glauben an Hexen, Dämonen oder an das geozentrische Weltbild gestellt. Die Hintergrundannahme dessen ist, dass wir „nur deshalb an die Existenz mentaler Zustände [glauben], weil sie in der Alltagspsychologie eine entscheidende Rolle spielen.“[2] Die ältere Theorie der Alltagspsychologie, in welcher die Existenz mentaler Zustände von Bedeutung ist, soll durch eine bessere, z. B. die neuro- oder kognitionswissenschaftliche Theorie, ersetzt werden.[2] Dabei werde sich die „Alltagspsychologie [...] nicht auf diese neue Theorie reduzieren lassen.“[2]