Ettore Majorana (* 5. August 1906 in Catania, Sizilien; verschollen Ende März 1938) war ein italienischer Physiker.
Seine wichtigsten Arbeiten beschäftigten sich mit der Kernphysik und relativistischen Quantenmechanik, mit Anwendungen insbesondere in der Theorie der Neutrinos. Sein Verschwinden im Frühjahr 1938 löste bis heute anhaltende Spekulationen über einen möglichen Suizid und seine Motive aus.
Nach ihm sind die Majorana-Fermionen und der Chip „Majorana 1“ für Quantencomputer benannt.[1]