Funkeninduktor

Funkeninduktor aus dem Jahr 1920

Der Funkeninduktor, auch als Rühmkorff-Spule bezeichnet, ist ein historisches elektrisches Gerät zur induktiven Erzeugung von Hochspannungsimpulsen und wird in älterer Literatur auch als Induktorium bezeichnet.[1] Vor dem Funkeninduktor stand nur Reibungselektrizität in vielfältigsten Variationen und durch Influenz getrennte Ladungen z. B. mit dem Elektrophor, der Wimshurst-Maschine oder dem Bandgenerator zur Verfügung.

Das Gerät wurde insbesondere im 19. Jahrhundert und beginnenden 20. Jahrhundert vielfältig eingesetzt, um

  • Hochspannungsimpulse bis etwa 250 kV zu erzeugen,
  • elektrische Entladungsvorgänge auf höherem Energieniveau durchführen zu können,
  • Vergleiche mit elektrostatischen Entladungen wie Blitzen anzustellen.
  1. Heinrich Hertz: Ueber den Einfluss des ultravioletten Lichtes auf die electrische Entladung. In: Ann. Phys. Verlag J. A. Barth, Leipzig 1887, Band 267, Heft 8, S. 984.

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