Gibeon (Meteorit)

Gibeon
Allgemeines
Offizieller Name
nach MBD
Gibeon
Synonyme Nico
Authentizität bestätigt
Lokalität
Land Namibia
Region ǁKharas
Ort Brukkaros (Zentrum des Streufelds)
Gibeon (Erstfund)
Asab (Teilstück Nico)
Fall und Bergung
beobachtet nein
Datum (Fund) 1836, 1965 (Nico)
Beschreibung
Typ Eisenmeteorit
Gruppe IVA
Masse (total) 26 Tonnen
Referenzen
Gibeon-Meteorit
Nationales Erbe in Namibia
Erbetyp Meteoriten
Lage Post St Mall, Windhoek
Geographische Koordinaten: 25° 7′ 28″ S, 17° 45′ 58″ OKoordinaten: 25° 7′ 28″ S, 17° 45′ 58″ O
Gibeon (Meteorit) (Namibia)
Gibeon (Meteorit) (Namibia)
Entstehung 4 Mrd. Jahre
Anerkennung
durch den Rat für Nationales Erbe
15. Februar 1950
Trägerschaft
Website NHC Namibia


Der Gibeon-Meteorit (englisch Gibeon Meteorite; offiziell nur als Gibeon bezeichnet) ist ein Eisenmeteorit, dessen Bruchstücke erstmals 1836 in Südwestafrika, nahe der Stadt Gibeon am Ostufer des Großen Fischflusses (Visrivier) in der Region ǁKharasKlicklaut gefunden wurden. Die Fundkoordinaten liegen bei 25° 30′ 0″ S, 18° 0′ 0″ O.[1] Er wurde zuerst von Capt. James Edward Alexander beschrieben. Der kaiserliche Geologe Paul Range berichtete 1913 von einzelnen Massen, die in situ auf den im Gebiet vorkommenden, pleistozänen Kalahari-Kalken aufliegend entdeckt wurden. Range schloss daraus, dass der Meteorit erst nach Bildung dieser Formationen gefallen sein konnte.[2] Datierungen dieser Schichten ergeben ein Alter von 13.000 bis 30.000 Jahren.[3] Das Entstehungsalter des Meteoriten selbst wird mit über vier Milliarden Jahren angegeben.

31 Bruchstücke des Meteoriten sind in der namibischen Hauptstadt Windhoek zu sehen.

  1. Gibeon. Meteoritical Bulletin, abgerufen am 30. Juni 2020.
  2. Vagn F. Buchwald: Gibeon. (PDF) In: Handbook of Iron Meteorites. University of California Press, 1975, S. 584–585, abgerufen am 30. Juni 2020.
  3. Gibeon-Meteorit. mineralienatlas.de, abgerufen am 30. Juni 2020.

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