Gleisgeometrie

Weiche mit deutlich sichtbaren Gleislagefehlern der Längshöhe und der Richtung

Der Begriff Gleisgeometrie beschreibt die wesentlichen geometrische Kenngrößen eines Gleises sowie die Lage des Gleises relativ zu sich selbst.[1] Im Gegensatz dazu wird mit der Trassierung (oder Linienführung) die absolute Lage des Gleises im Raum beschrieben, bezogen auf Referenzpunkte der Vermessung.[2] Während der Nutzungsdauer eines Gleises wird die im Betrieb gemessene Gleisgeometrie oft als Gleislage bezeichnet.[3][4] Abweichungen von der Solllage der Gleisgeometrie sind sogenannte Gleislagefehler.[3][5]

  1. Norm EN 13848-1 Bahnanwendungen - Oberbau - Gleislagequalität - Teil 1: Beschreibung der Gleisgeometrie, CEN, Brüssel 2019.
  2. Manfred Weigend: Trassierung und Gleisplangestaltung. In: Lothar Fendrich (Hrsg.): Handbuch Eisenbahninfrastruktur. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-29581-5, S. 328.
  3. a b Fabian Hansmann, Wolfgang Nemetz: Der Gleislage auf der Spur. PMC Media House GmbH, Hamburg 2019, ISBN 978-3-96245-164-6, S. 208.
  4. Markus Barth, Sepp Moser: Praxisbuch Fahrbahn. AS Verlag, Zürich 2014, ISBN 978-3-906055-29-9.
  5. René Kipper, Ulf Gerber: Gleislagefehler - Ursachen, Messung und Bewertung. In: Eisenbahntechnische Rundschau. Nr. 12, Dezember 2013, S. 2–6.

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