Grolleau

Grolleau im Buch von Viala & Vermorel (als Groslot de Cinq Mars)

Grolleau ist eine Rotweinsorte. Sie wird vor allem im Loiretal in Frankreich angebaut, ist aber stark rückläufig (die angebaute Rebfläche betrug im Jahr 2007 2.363 Hektar[1][2] im Vergleich zu 11400 ha im Jahr 1958). Ersetzt wurde sie meist durch den Gamay und die Sorte Cabernet Franc. Sie wird auch Groslot genannt.

Die Sorte ist ertragreich (80 bis 120 Hektoliter pro Hektar) und liefert säurebetonte Weine, die nicht sehr alkoholreich sind. Reinsortig wird sie beispielsweise zum Roséwein Rosé d'Anjou ausgebaut. Sie wird häufig mit Gamay verschnitten und ist auch Bestandteil von Schaumweinen.

Es gibt außerdem weiße Varianten: Der Grolleau Gris wird in Maine-et-Loire, Vendée und Loire-Atlantique kultiviert, der Grolleau blanc wurde durch die Ampelographen Chauvigné und Maisonneuve in der Appellation Coteaux-du-Layon gefunden, scheint aber mittlerweile ausgestorben zu sein.

  1. Les Cepages Noirs dans le Vignoble (PDF) (Memento vom 20. Januar 2007 im Internet Archive), Statistik zu roten Rebsorten je Großregion, Teil 1, Veröffentlichung des Office National Interprofessionnel des Fruits, des Legumes, des Vins et de l'Horticulture – ONIVINS, Stand 2008
  2. Les Cepages Noirs dans le Vignoble (PDF) (Memento vom 1. März 2012 im Internet Archive), Statistik zu roten Rebsorten je Großregion, Teil 2, Veröffentlichung des Office National Interprofessionnel des Fruits, des Legumes, des Vins et de l'Horticulture – ONIVINS, Stand 2008

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