Guirakuckuck | ||||||||||||
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![]() Guirakuckuck (Guira guira) | ||||||||||||
Systematik | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
Guira | ||||||||||||
Lesson, RP, 1830 | ||||||||||||
Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
Guira guira | ||||||||||||
(Gmelin, JF, 1788) |
Der Guirakuckuck (Guira guira) gehört zu den Kuckucksvögeln und ist im östlichen Südamerika beheimatet. Er ist der einzige Vertreter der Gattung Guira und in Teilen seines Verbreitungsgebietes ein häufiger Vogel.[1] Gewöhnlich ist er in kleineren Trupps zu beobachten.[2] Berüchtigt ist der Vogel wegen seines strengen Körpergeruches.[3]
Der Guirakuckuck gehört nicht zu den obligat brutschmarotzenden Arten der Kuckucke, sondern zieht seine Jungvögel gewöhnlich in Gemeinschaftsnestern groß. Ein fakultativer Brutparasitismus kommt bei dieser Art jedoch vor. Es kommt dabei zu Konflikten, wie viele Eier ein jeweiliges Weibchen in das Gemeinschaftsnest legt, was dazu führt, dass einzelne Eier aus dem Gemeinschaftsgelege entfernt und gelegentlich auch frisch geschlüpfte Nestlinge getötet werden. Guirakuckucke legen als sogenannte fakultative Brutschmarotzer gelegentlich auch Eier in die Nester von Vögeln wie dem Glattschnabelani, Schopfkarakara, Chimangokarakara, Bandpflanzenmäher und Bronzekiebitz.[3]
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-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen Johannes Erhitzøe102.