Der junge Hrabanus Maurus (links), unterstützt von seinem Lehrer Alkuin, dem Abt des Stifts St. Martin zu Tours (Mitte), überreicht dem Heiligen Martin, Erzbischof von Tours, von späterer Hand fälschlich als der Mainzer Erzbischof Otgar bezeichnet, sein Werk De laudibus sanctae crucis. Darstellung in einem Manuskript aus Fulda um 830/40 (Wien, ÖNB cod. 652, fol. 2v)Hrabanus Maurus: De rerum naturis (früher Druck)
↑ Vgl. Stephanie Haarländer, Rabanus Maurus zum Kennenlernen. Ein Lesebuch mit einer Einführung in sein Leben und Werk, Mainz 2006, S. 162–170: an Ludwig den Frommen Kommentar zu den Büchern der Könige, Lob des heiligen Kreuzes, Darbringung von Knaben im Kloster, Ehrfurcht der Söhne gegenüber ihren Vätern und Tugenden und Laster; an Kaiserin Judith Kommentar zu Judith und zu Esther, letzterer auch an Kaiserin Irmingard, die Gemahlin Kaiser Lothars I.; an Kaiser Lothar I. Kommentar zu Jeremia, Kommentar zu Ezechiel und Predigten zu den Lesungen und Evangelien des Kirchenjahres; an deren Sohn König Lothar II.De Coena und Die Seele. Ungeachtet der zeitweise schwierigen Beziehungen erfolgten Widmungen auch an Ludwig den Deutschen: Kommentar zu Chronik 1 und 2, Kommentar zu Makkabäer 1 und 2, Kommentar zu Daniel, Enzyklopädie zur Bibel, Kommentar zu den kirchlichen Hymnen des Morgengebets.