Jagdpanzer 38 | |
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Jagdpanzer 38 im Worthington Tank Museum (Ontario, Kanada) | |
Allgemeine Eigenschaften | |
Besatzung | 4 |
Länge | 6,27 m |
Breite | 2,63 m |
Höhe | 2,17 m |
Masse | 16 t |
Panzerung und Bewaffnung | |
Panzerung | Front 60 mm Seiten 20 mm Heck 20 mm Decke 8 mm Boden 10 mm |
Hauptbewaffnung | 7,5-cm-Pak 39 L/48 |
Sekundärbewaffnung | 1 × 7,92-mm-MG 34 oder MG 42 |
Beweglichkeit | |
Antrieb | Praga PS 1 EPA AC/258 (Ottomotor), Hubraum 7.754 cm³ 160 PS bei 2800/min |
Geschwindigkeit | 42 km/h (Straße) 16 km/h (Gelände) |
Leistung/Gewicht | 10 PS/t |
Reichweite | 180 km (Straße) 130 km (Gelände) |
Der Jagdpanzer 38[1] war ein leichter Jagdpanzer, der für die deutsche Wehrmacht Ende des Zweiten Weltkrieges im Protektorat Böhmen und Mähren entwickelt und gebaut wurde. Der Panzer verwendete den modifizierten Antriebsstrang des ursprünglich tschechischen Panzerkampfwagens 38(t). Doch entfiel das (t) für die tschechoslowakische Herkunft des neuen Jagdpanzers bei der Einführung bei der Panzerjägertruppe, da der Großteil der Konstruktion, insbesondere auch die Fahrzeugwanne, vollständig neu war.
Aufgrund eines Missverständnisses wurde der Panzer während des Krieges vereinzelt als „Hetzer“ bezeichnet, die Nachkriegsliteratur verwendete primär diese Bezeichnung.