Lenker (Fahrzeugtechnik)

Dreieckslenker. Die Achsen der beiden Gummilager fluchten. Das großvolumige „Komfortlager“ ermöglicht kleine Drehungen um die Hochachse im „Führungslager“ und dient der Längsfederung des Rades.

Lenker oder Achslenker sind in der Fahrwerkstechnik Elemente der Radaufhängung von Kraft- und Schienenfahrzeugen.[1] Sie führen den Radträger und verbinden ihn durch Gelenke mit dem Fahrzeugkörper.[2] Lenker haben bei Pkw die früher üblichen Blattfedern weitgehend verdrängt, die außer zur Federung auch zur Radführung genutzt wurden; heute werden diese beiden Aufgaben meist von getrennten Bauteilen erfüllt.

Über die Lenker bzw. ihre Gelenke werden Kräfte und Momente auf den Radträger in den Fahrzeugkörper eingeleitet. Deshalb sind bei der Auslegung der Radaufhängungsgeometrie nicht nur kinematische Anforderungen zu berücksichtigen, sondern auch das Verhalten unter Belastung.

  1. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen Gössner.
  2. Knauers großen Buch vom Auto, Droemer Knaur Verlag Schoeller & Co, Ascona 1980, ISBN 3-85886-089-1, Seite 195

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