Mazarinetten

Kardinal Mazarins Nichten Olympia, Hortensia und Maria Mancini (von links nach rechts), um 1660

Die Mazarinetten (französisch: Mazarinettes) waren die sieben Nichten des französischen Kardinals und Ministers Jules Mazarin, welche dieser 1647 und 1653 gemeinsam mit drei seiner Neffen aus Italien nach Frankreich kommen ließ, um sie anschließend vorteilhaft mit Mitgliedern mächtiger und einflussreicher europäischer Adelshäuser zu verheiraten. Standesdünkel des Hochadels wurden dabei vom Kardinal durch enorme Mitgiften beiseite geräumt.[1]

  1. Sylvia Jurewitz-Freischmidt: Galantes Versailles. Die Mätressen am Hofe der Bourbonen. Piper, München 2006, ISBN 978-3-492-24494-7, S. 20.

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