Mercedes-Knight

Die Mercedes-Knight-Modelle wurden vom Technischen Direktor Paul Daimler ab 1910 aufgelegt. Zu diesem Zweck erwarb die Daimler-Motoren-Gesellschaft die Patente des US-Amerikaners Charles Yale Knight (1868–1940) für einen Verbrennungsmotor, dessen Ladungswechsel nicht durch Ventile, sondern durch Hülsenschieber gesteuert werden.

Diese Motoren laufen leiser als mit Ventilen bestückte Motoren und liefern schon bei niedriger Drehzahl ein hohes Drehmoment. Hohe Drehzahlen sind aber auf Grund der großen bewegten Massen nicht realisierbar: Hülsenschieber sind viel schwerer als Ventile. Dies begrenzte beim damaligen technischen Stand des Getriebebaus die Höchstgeschwindigkeit der Autos auf ca. 85 km/h. Zudem reagieren Knight-Motoren empfindlich auf mangelnde Wartung und Schmierung, da die thermisch hochbelasteten Hülsenschieber dann fressen.

Die DMG legte drei Baureihen auf, von denen aber nur die mittlere erfolgreich war.


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