Die Paasikivi-Kekkonen-Doktrin (finnisch Paasikiven–Kekkosen linja, schwedisch Paasikivi–Kekkonen-linjen) war eine außenpolitische Doktrin, die vom finnischen Präsidenten Juho Kusti Paasikivi aufgestellt und von seinem Nachfolger Urho Kekkonen fortgesetzt wurde. Durch sie sollte das Überleben Finnlands als unabhängiges, souveränes, demokratisches und kapitalistisches Land in unmittelbarer Nähe der Sowjetunion gewährleistet werden.[1]