Polare/Subpolare Zone

  • Eisschild/polare Ökozone
  • Tundren/subpolare Ökozone
  • Die Polare/Subpolare Zone ist eine der neun weltumspannenden Ökozonen nach J. Schultz. Sie nimmt heute etwa 14,8 % der irdischen Landoberfläche ein.[1][Anmerkung 1] Anfang des 21. Jahrhunderts sind davon auf der Nordhalbkugel noch etwa 90 % und auf der Südhalbkugel 100 % (die komplette Antarktis) in einem weitgehend naturnahen Zustand.[Anmerkung 2] Ihre Ausdehnung deckt sich in etwa mit der polaren Klimazone. Nach der vorherrschenden Vegetation kann sie weiterhin in die Landschaftstypen Eisschilde, Kältewüste und Tundra untergliedert werden.

    Die Grenzen der Polaren/Subpolaren Zone sind in der Realität fließend, so dass eine exakte Ausdehnung – wie auf der Karte gezeichnet – faktisch nicht festgelegt werden kann. Diese Tatsache wird verständlich, wenn man vergleichbare geozonale Modelle heranzieht, die z. T. deutliche Abweichungen untereinander aufweisen (beispielsweise das vergleichbare Polare Zonobiom auf der Karte der Zonobiome nach Walter und Breckle oder die FAO Ecozones).[Anmerkung 3]

    1. Schultz, J. (2008): Die Ökozonen der Erde. Stuttgart: Ulmer. ISBN 978-3-8252-1514-9


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