Die Rhododendron-Sorten sind die Sorten oder Cultivare, die aus Arten oder Hybriden der Gattung der Rhododendren (Rhododendron) gezüchtet oder ausgelesen wurden.
Die Sorten der Rhododendren können in Gruppen eingeteilt werden, wobei keine strenge systematische Einteilung nur nach äußeren Merkmalen oder nur nach botanischer Herkunft etabliert ist.
In der Zucht werden Rhododendron-Hybride meist orientiert an den Namen der wichtigeren Elternpflanzen gruppiert; Beispiele sind die Griersonianum-, Williamsianum- und Yakushimanum-Hybriden, die zumindest die Wuchsform und das Blattaussehen von ihren Elternarten als mehr oder weniger gemeinsames Merkmal aufweisen, wogegen sie in den Blütenformen große Variabilität aufweisen. Rhododendren sind langlebige Pflanzen, die meist auch im Alter noch deutlich weiter wachsen, weshalb Größenangaben problembehaftet sind. Grob eingeteilt gelten bis 50 Zentimeter hohe Sorten als zwergwüchsig, bis einen Meter hohe als klein, 1 bis 2,5 Meter hohe als mittelgroß, die übrigen als groß. Die Blütezeit der meisten Formen liegt in den ersten sechs Wochen nach Frühlingsbeginn; diese Zeit wird im Folgenden als die „Saisonmitte“ der Blütezeit bezeichnet.