Sensor Observation Service

Der Sensor Observation Service (SOS) ist ein Webservice zur Abfrage von Echtzeit-Sensordaten sowie von Sensordatenzeitreihen. Die angebotenen Sensordaten umfassen einerseits Beschreibungen von Sensoren selbst, die in der Sensor Model Language (SensorML) kodiert werden, sowie die Messwerte, die in dem Observations&Measurements (O&M) Format kodiert werden. Der Webservice sowie beide Datei-Formate sind offene Standards und in gleichnamigen Spezifikationen des Open Geospatial Consortium (OGC) definiert. Falls der SOS transaktional (SOS-T) ist, können neue Sensoren über die Serviceschnittstelle registriert und anschließend Messwerte eingefügt werden. Der SOS kann sowohl Daten von Vor-Ort- als auch von Fernerkundungssensoren anbieten. Ferner können die Sensoren sowohl mobil als auch stationär sein.

Seit 2007 ist der SOS ein offizieller OGC-Standard. Der Vorteil des SOS ist, dass Sensordaten – gleich welcher Art – in einem einheitlichen Format und über standardisierte Operationen im Internet verfügbar werden und somit der webbasierte Zugriff auf Sensordaten vereinfacht wird. Da der SOS ein OGC-Standard ist, ermöglicht er ferner eine einfache Integration in bestehende Geoservice-Infrastrukturen oder in allgemeine Geoinformationssysteme.


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