Die Stella war ein Dampfschiff der britischen EisenbahngesellschaftLondon and South Western Railway (L & SWR). Das 1890 in Dienst gestellte Fährschiff beförderte zwischen Southampton und den britischen Kanalinseln neben Passagieren auch Fracht und Post. Am 30. März 1899 rammte das Schiff in dichtem Nebel und bei voller Geschwindigkeit 15 Meilen vor Saint Peter Port ein zur Felsengruppe der Casquets gehörendes Riff und sank innerhalb von acht Minuten. Von den 217 Menschen an Bord kamen 105 ums Leben. Der Untergang der Stella ist bis heute eines der schwersten Schiffsunglücke der britischen Kanalinseln.