Haben im Oktober 2015 die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen
Haben Beitrittsinteresse bekundet
Die Transpazifische Partnerschaft (englischTrans-Pacific Partnership, kurz TPP) ist ein Handelsabkommen zwischen Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur, Vietnam und ursprünglich den USA. Der vollständige englische Text, der noch rechtlich geprüft und ins Französische und Spanische übersetzt werden soll, wurde nach siebenjährigen Verhandlungen am 5. November 2015 veröffentlicht.[1] Anfang Februar 2016 wurde das Abkommen durch Vertreter aus allen zwölf Ländern unterzeichnet.[2]
Nach dem Wahlsieg von Donald Trump in der US-Präsidentschaftswahl 2016 wurde bekannt, dass der Plan, TPP in der Phase zwischen Wahl und Amtsantritt des neuen US-Präsidenten (20. Januar 2017) zur Abstimmung zu bringen, durch die USA aufgegeben wurde.[3] Am 21. November 2016 gab Trump bekannt, dass er am ersten Tag seiner Präsidentschaft TPP kündigen werde.[4] Am 23. Januar 2017 unterzeichnete Trump, der bilaterale Abkommen vorzog, ein Dekret zum Ausstieg der USA aus der TPP.[5][6]
Die verbliebenen elf TPP-Mitglieder vereinbarten vom 8. bis 10. November 2017 in Đà Nẵng, Vietnam, das Abkommen als CPTPP (Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership) weiterzuführen.[7] Der kanadische Regierungschef Justin Trudeau gab beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos 2018 den Abschluss des neuen Freihandelsabkommens CPTPP bekannt.[8] Die elf Partnerstaaten unterschrieben das CPTPP am 8. März 2018 in Chile. Es sieht unter anderem den Wegfall von Zöllen auf Agrar- und Industrieprodukte vor.[9] Am 16. September 2021 gab das chinesische Handelsministerium offiziell bekannt, dass der Handelsminister Wang Wentao des Landes dem neuseeländischen Handelsminister als Vertreter des Abkommens einen Antrag zum Beitritt zur Transpazifische Partnerschaft vorgelegt hat.[10] Auch Taiwan bekundete daraufhin Beitrittsinteresse und reichte die Bewerbung noch in September ein.[11][12]